Bücher für Erwachsene (4)

Veröffentlichte und in Planung befindliche Literatur für Erwachsene

Mit dem wiedererlangten Drang, geschaffenen Figuren die Geschichten aus meinem Kopf erleben zu lassen, gesellten sich auch Themen hinzu, die eine Auseinandersetzung erwachsener Leser bedurfte. Den Anfang machte die noch luftige Satire "Das Rittersöhnchen", nun gefolgt vom Psychothriller "Kölner Schatten" .

 
  • Das Rittersöhnchen

    Hallo! Ich bin Daniel. Geschlecht: männlich. Nähere Informationen bezüglich meiner Person entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Erzählung.
    Steht er mir, oder steht er mir nicht? Verflucht, ich fürchte, ich habe den Kontakt zu meiner unteren Hälfte verloren! Houston, wir haben ein Problem! Was tut sich da, in den unteren Regionen? Oder ist die Frage bereits im Ansatz falsch formuliert? Und dabei heißt es immer, wir Männer würden nur mit dem Schwanz denken. Wenn es bloß so wäre. Nach wochenlangem Werben, endlosen Stunden des einfühlsamen Zuhörens und unzähligen selbstverfassten SMS-Gedichten, sehe ich die schwarz-weiß karierte Zielflagge endlich wild hin- und her schwenkend und zum Greifen nah, vor mir. Ich liege nun dort, wo mich meine lebhafte Fantasie seit geraumer Zeit und Nacht für Nacht planspielmäßig hingeführt hat- in ihre rote Satinbettwäsche. Tja, und das völlig überraschend, zumindest für mich. Hätte ich mich doch heute Morgen, beim ausgiebigen Duschen, bloß nicht solange mit meinem besten Stück beschäftigt! Zum Glück trage ich meine marken- und trendgerechte Unterwäsche, eng anliegend pobetont versteht sich. Da soll noch mal eine behaupten, wir Jungs könnten nicht aus dem Bauch heraus wichtige Entscheidungen treffen. Allen Frauen sei gesagt, es gibt sie sehr wohl, die männliche Intuition. Sie, mein blonder Traum, liegt äußerst anschmiegsam halb auf mir, nur noch bekleidet mit Push -up BH im Leopardenfell- Look und dem dazugehörigen Stringtanga. Dieser Anblick öffentlich gemacht, würde allein schon eine plausible Erklärung abgeben, warum immer weniger junge Männer das katholische Priesteramt anstreben. Oder um es vereinfacht auszudrücken, mir bleibt die Luft weg!

  • Heilige Nacht

    Er holt sich noch auf die Schnelle einen Pott Kaffee und dann muss er auch schon wieder los. Die da draußen haben ja keine Ahnung, wissen nichts von seinem Doppelleben. Die liegen feist und friedlich in ihren Kojen und träumen von den Abenteuern, denen er sich stellt. Stellen muss! Rund um die Uhr. Auch an Weihnachten – an Heilig Abend. Nein, dieser Abend hat nichts heiliges, nein, nicht für ihn. Auf dieses Gefühlsgedusel kann er keine Rücksicht nehmen. Er ist ein Einzelkämpfer, das war er schon immer.

  • Herr Hausmann verliert seinen Schuh

    Herr Hausmann ist noch nicht ganz wach. Er ist gerade dabei, sich von seinem Traum zu verabschieden. Herr Hausmann lächelt selig, denn er liebt diesen immer wiederkehrenden Traum. Darin ist er wieder der kleine Junge, der auf einem dreibeinigen Holzschemel sitzt, und seinem Vater beim Schuhbesohlen zusieht. Sein Vater ist Schuster und das bis heute.

  • Kölner Schatten

    Als die fünfzehnjährige Schülerin Leonie spurlos verschwindet, macht sich die junge Lehrerin Marie auf die Suche nach dem Mädchen. Dabei wird sie nicht nur von den schmerzhaften Erinnerungen an ihre eigene Kindheit, sondern auch von einem Schatten verfolgt. Das unheimliche Phantom gibt vor, Marie zu beschützen. Und ist bereit, dafür zu töten ...